Die Ankunft

neuland

Wir schreiben das Jahr 819 n.d.F (Nach dem grossen Frieden).
Das kleine Land Avenchez ist zerrüttet. Nach dem Sturz des Königs und der Auflehnung der Fürsten folgten Krieg und Uneinigkeit. Hunger und Elend.
Seuchen und Missernten forderten viele Opfer und viele machten sich auf die Suche nach einem besseren Leben, nach etwas zu Essen, nach Hoffnung.
 
Doch wo die Erde zu Asche verbrannt und der Boden mit Leichen übersäht ist, ist Hoffnung ein kostbares Gut.
 
Aber ein Gerücht durchstreift die Lande des einst friedvollen Reiches, das es nun nicht länger ist. Weit weg, in der Feste Zamokheim regiert Fürst Janko Pavel der III. Viereinhalb Tagesreisen von der Feste hat der Fürst weites Brachland.
 
Jeder der bereit ist dem Fürst den Zehnten zu zahlen kann sich dort niederlassen und weit weg vom Metzeln und Morden, von Hunger und Seuche seinem Handwerk nachgehen.
 
"Kommt nach Zamokheim" sagen sie.. "dort gibt es Hoffnung".
 
Viele haben sich auf den Weg gemacht, wenige sind angekommen. Zerlumpt und hungrig erreichen sie den Flecken ödes Land. Im Hintergrund ein paar rauchende Häuser, auch hier hat der Krieg seine Spuren hinterlassen, aber jetzt ist es friedlich.
Verlassen aber friedlich. Nach und nach treffen die Neusiedler ein und bauen ihre Zelte auf. Dann versammeln sie die Ankömmlinge um ein Feuer und erzählen Ihre Geschichten. Ein alter Seemann hat noch ein paar Vorräte und kocht ein gemeinsames Mahl. Eine Buddel Rum hat er auch im Gepäck. Hoffnung keimt auf. Ist das der Platz wo sich leben läßt?

 

 

 

 

Das Umland

neuland

Ein halbes Jahr ist es her, seit das Dorf Güldenheim neu besiedelt wurde. Die ersten Hütten stehen. Neue Handwerker ließen sich nieder und tragen ihren Teil zum Neuaufbau des Dorfes bei. Der Krieg zog nach Süden und im Norden kehrt allmählich Ruhe ein. Auch im Umland werden alte Siedlungen nun neu belebt. Wie werden die unterschiedlichen Kulturen miteinander zurecht kommen? Bilden sich neue Bündnisse oder sitzt die Furcht des Krieges zu tief und es kommt zum Kampf? Könnte diese gemeinsame Zukunft wohl vom Handeln der Dörfler abhängen? Ihnen stehen Erkundungsgänge und harte Verhandlungen bevor.
Was verbirgt sich in den Wäldern? Treffen wir auf andere Wesen? Sind die Räuber für immer verschwunden, oder suchen sie uns erneut auf?

Aber auch im Dorf selbst gibt es viel zu tun. Der Bau des Hafens hat begonnen und es gibt reichlich anzupacken. Es wird nach tatkräftigen Helfern gesucht. Wer allerdings zu schreckhaft ist, hat hier wohl nichts verloren. Es gehen Gerüchte von einem seltsamen Spuck um. Die Dörfler trauen sich des Nachts nicht mehr in die Nähe des Friedhofes. Ob sich wohl wagemutige Geistliche herbei trauen, um dieses Problem zu lösen?

In den Tavernen im Umland finden sich Aushänge, in denen Gräfin Vandari Grundbesitz im Dorf Güldenheim zum Verkauf bietet. Der Preis ist erschwinglich. Eine neues Zuhause für einen Kriegsflüchtling? Oder möchte sich der betagte Held nun letztlich zur Ruhe setzen? Ein Händler sucht einen Platz für ein Geschäft? Hier ist ein Ort für all Jene, die bleiben wollen. Sofern sie zum Wachstum des Ortes beitragen.